DIY: So baust du dir zu Hause dein eigenes Tonstudio

Das brauchst du, um zu Hause deine eigene Musik aufzunehmen!

DIY: So baust du dir zu Hause dein eigenes Tonstudio
Stars Insider

24/03/20 | StarsInsider

LIFESTYLE Musik

Hast du schon mal davon geträumt deine eigene Musik aufzunehmen? Was früher unvorstellbar war, ist heute dank des technologischen Fortschritts erschwinglich und realistisch. Hochwertige Musik kannst du bequem Zuhause aufnehmen – egal ob du singst, ein Instrument spielst oder ein DJ-Set aufnehmen möchtest.

Erfahre hier, wie du dein eigenes Home Recording Studio baust!

Als erstes: Du brauchst deinen eigenen Computer. Dies ist wahrscheinlich die größte Investition, wenn du zu Hause Musik aufnehmen möchtest. Um genauer zu sein, brauchst du nicht nur einen Computer, sondern einen leistungsfähigen.
Die Entscheidung, ob es ein Desktop-PC oder ein Laptop sein soll, hängt von deinen Bedürfnissen ab. Portabilität ist hier der Schlüssel. Wenn du höchstwahrscheinlich nur Musik zu Hause machst, reicht ein Desktop. Wenn das Musizieren unterwegs jedoch Priorität hat, ist ein Laptop die naheliegende Wahl. Ein leistungsfähiger Desktop ist häufig billiger als ein Laptop und bietet mehr Aufrüstungspotenzial. Ein großer Monitor ist auch ein großes Plus. Heutzutage kann man jedoch auch ausreichend leistungsstarke Laptops zu einem vernünftigen Preis kaufen.
Ob du mit einem Mac oder einem PC arbeitest, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Die meiste Musikproduktionssoftware funktioniert auf beiden Plattformen gut, obwohl Mac einige exklusive Programme (z.B. Logic Pro und GarageBand) bietet.

Dann geht es an die "inneren Werte". Zum Aufnehmen von Musik zu Hause benötigst du eine Software, die allgemein als Digital Audio Workstation (DAW) bezeichnet wird. Beliebte DAWs sind unter anderem Pro Tools, Reaper, Logic Pro, Cubase, Studio One, Ableton Live, Reason und FL Studio. Aber welches DAW soll es sein?
Auch diese Entscheidung hängt klar von deinen Ansprüchen ab. Entscheide dich für ein Programm und halte daran fest, da es einige Zeit dauern kann, bis du alle Funktionen verstanden hast. Es gibt kostenlose, limitierte Versionen einiger beliebter DAWs online, wenn du sie zuerst ausprobieren möchtest. Anschließend kannst du dich für eine Vollversion entscheiden.

Wichtig ist auch zu wissen, was der Computer können muss. Einige DAWs sind anspruchsvoller als andere. Du solltest dir die Mindestanforderungen für das Programm anschauen. Allgemein benötigt man einen eher leistungsstarken Rechner. Grundvoraussetzungen sind ein Intel Core i7- oder i5-Prozessor, eine SSD-Festplatte und über 8 GB Arbeitsspeicher.

Auch die Umgebung muss natürlich stimmen. Du benötigst einen geeigneten Arbeitsplatz. Idealerweise ist er groß genug, damit alle deine Aufnahmegeräte Platz finden und du bequem arbeiten kannst. In der Praxis reicht jedoch jeder Tisch aus, damit du loslegen kannst.
Du wirst sehr wahrscheinlich ein paar Stunden im Sitzen verbringen, während du an deinen Songs arbeitest. Ein bequemer Stuhl ist daher wichtig.

Da du Musik aufnehmen willst, ist die Akustik im Raum essentiell, doch auch dafür lässt sich sorgen: Akustikschaum ist eine relativ günstige und zugängliche Möglichkeit, die Akustik deines Raumes zu verbessern. Wenn du nicht mit einer kompletten Band aufnimmst, kannst du einfach ein paar Platten an den Wänden anbringen.
Ein einfacher Teppichboden verbessert die Raumakustik ebenfalls. Und: Deine Nachbarn werden es dir danken.
Wenn du die Akustik auf die nächste Stufe bringen möchtest, kannst du dir Eckbassfallen besorgen. Diese Schaumstoffe absorbieren eine Reihe von Frequenzen, wenn sie in den Ecken des Raums montiert sind.

Wenn du Gesang oder andere Instrumente wie Gitarren aufnehmen möchtest, brauchst du ein gutes Audio-Interface. Es ist die Schnittstelle, um Instrumente oder Mikrofone an deinem Computer anzuschließen.
Wenn du Gesang aufnehmen möchtest, ist ein Kondensatormikrofon die richtige Anschaffung. Vor dem Mikrofon wird ein Pop-Schutz verwendet, um Knallgeräusche zu entfernen, die durch die Luftbewegung beim Singen oder Sprechen verursacht werden. Die Buchstaben "P" und "B" werden oft verzerrt aufgezeichnet, wenn kein Pop-Schutz verwendet wird. Diese Laute werden als Plosive bezeichnet.
Obwohl einige Mikrofone auch über USB an deinen Computer angeschlossen werden können, sendet ein XLR-Kabel ein besseres, saubereres Signal. Schließ es einfach an dein Audio-Interface an. Du brauchst zudem einen Mikrofonständer, wenn du Gesang oder ein Instrument (z.B. Akustikgitarre) mit einem Mikrofon aufnehmen möchtest.
Und du brauchst einen Kopfhörer. Wenn du dir ein neues Paar kaufst, solltest du dir geschlossene Over-Ear-Kopfhörer anschaffen. Wenn du jedoch vorhast, deine Kopfhörern zum Mixen zu benutzen, können offene Kopfhörer eine gute Ergänzung für dein Heimstudio sein.
Dann solltest du am besten in ein paar Studiomonitore investieren. Der Unterschied zu gewöhnlichen Lautsprechern ist immens. Du solltest deine Musik klar hören, besonders wenn es zum Mixing und Mastering kommt. Nicht zu vergessen sind die Kabel, um Instrumente an dein Audio-Interface anzuschließen.

Und dann brauchst du natürlich noch die Instrumente! Instrumente wie Pianos und Streicher können relativ gut digital emuliert werden, Gitarren dagegen normalerweise nicht. Wenn du Gitarrensounds zu deinem Song hinzufügen möchtest, ist es am besten, eine zu spielen (oder jemand anderen eine Gitarre spielen zu lassen).
Mit einem MIDI-Controller kannst du eine Vielzahl von Instrumenten virtuell spielen, vom Schlagzeug bis zum Klavier. Einfache MIDI-Controller sind nicht teuer und können deine Musik bereichern.

Auf was wartest du? Du kannst jetzt deine eigene Musik aufnehmen!

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