Die dreistesten Alibis, an die Gerichte glauben sollten

Was bei diesen absurden Verteidigungen rauskam, wird Sie überraschen!

Die dreistesten Alibis, an die Gerichte glauben sollten
Stars Insider

31/10/22 | StarsInsider

LIFESTYLE Verbrechen

Es ist ganz normal, dass Menschen, die zu Recht eines schweren Verbrechens beschuldigt werden, schnell in Verzweiflung geraten und alles Erdenkliche versuchen, um ihre Taten zu vertuschen. Einige, die über gute Anwälte und einen scharfsinnigen Verstand verfügen, schaffen es, sich wasserdichte Alibis zurechtzulegen, ob sie nun schuldig sind oder nicht. In manchen Fällen jedoch können die Dinge ein wenig aus dem Ruder laufen. Einige Strafverteidigungen wurden vor Gericht regelrecht ausgelacht, während andere, mit genauso lächerlichen Alibis, Richter und Geschworene auf unerklärliche Weise überzeugen konnten. Das zeigt nur, dass es sich manchmal lohnt, ein bisschen was zu risikieren.

Neugierig geworden? Klicken Sie sich durch die Galerie, um mehr über einige der skurrilsten Ausreden zu erfahren, die jemals vor Gericht verwendet wurden. 

Mord mit Gewichtsbeschränkung
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Mord mit Gewichtsbeschränkung

Im Jahr 2006 fuhr Edward Ates die Ostküste der Vereinigten Staaten von Florida nach New Jersey hinauf, um den Mann zu töten, der sich kürzlich von seiner Tochter hatte scheiden lassen. Als die Tat vollbracht war und Ates nach Florida zurückkehrte, wurde er von der Polizei als Hauptverdächtiger festgenommen.

Mord mit Gewichtsbeschänkung
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Mord mit Gewichtsbeschänkung

Die Verteidigung argumentierte, dass Ates körperlich nicht in der Lage gewesen sei so eine weite Strecke zu fahren, geschweige denn einen Mord zu begehen, da er mit Fettleibigkeit zu kämpfen hatte. Somit sei er auch nicht in der Lage gewesen eine Waffe präzise abzufeuern. Zu Ates Pech fanden die Geschworenen seine Google-Suchanfrage zum Thema "Wie töte ich jemanden", die von der Staatsanwaltschaft als Beweis vorgelegt wurde, überzeugender.

Zorn durch Diät
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Zorn durch Diät

Das Leben in der Armee kann hart und unbarmherzig sein, aber man rechnet nie damit, von einem der eigenen Leute verletzt zu werden. Leider war genau das das Schicksal von Hauptfeldwebel Pedro Mercado im Jahr 2009.

Zorn durch Diät
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Zorn durch Diät

Oberfeldwebel Rashad Valmont, ein Untergeordneter von Mercado, schoss dem Hauptfeldwebel sechs Mal in den Oberkörper, bevor er sich der Polizei stellte. Valmont versuchte sein Verhalten auf Dehydrierung und Hunger zu schieben – Zustände, die durch eine intensive Diät verursacht wurden. Wie vermutet, zeigte das Gericht kein Mitleid und verurteilte Valmont zu lebenslanger Haft.

Die "Twinkie-Verteidigung"
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Die "Twinkie-Verteidigung"

Die tragische Ermordnung der amerikanischen Politiker Harvey Milk und Georg Moscone schockierte die Nation, aber der anschließende Mordprozess war nicht weniger entsetzlich.

Die "Twinkie-Verteidigung"
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Die "Twinkie-Verteidigung"

Im Rahmen der so genannten "Twinkie-Verteidigung" argumentierte der Anwalt des Attentäters Dan White, dass White für seine Taten nicht vollkommen verantwortlich sei, weil seine ungesunde Ernährung mit Junkfood wie mit Hostess Twinkies ihn schwer depressiv machte. Das einzige, was noch schockierender war als Whites Verteidigung, war die Tatsache, dass sie den Richter davon überzeugte, die Anklage von Mord ersten Grades auf fährlässige Tötung zu reduzieren. White verbrachte für den Doppelmord nur acht Jahre im Gefängnis.

Affluenza
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Affluenza

Im Jahr 2013 behaupteten die Anwälte des wohlhabenden Teenagers Ethan Couch, dass er aufgrund seines schweren Falls von Affluenza, der sogenannten "Wohlstandskrankheit" nicht für den Tod von vier unschuldigen Menschen verantwortlich gemacht werden könne. Mit anderen Worten: Couch war zu reich, um zu verstehen, dass das, was er getan hatte, falsch war.

Affluenza
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Affluenza

Als er betrunken von einer Party zurückkam, fuhr Couch durch den Gegenverkehr und wich Autos aus, ohne Rücksicht auf die Sicherheit anderer zu nehmen. Couch raste kopfüber in einen am Straßenrand stehenden Geländewagen und tötete vier Menschen. Viele weitere wurden verletzt. Es scheint entsetzlich ungerecht, aber die "Wohlstands-Verteidigung" funktionierte und Couch wurde nur zu zehn Jahren auf Bewährung verurteilt, ohne dass er ins Gefängnis musste.

Drogensucht
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Drogensucht

Im Jahr 2013 wurde Alan Bienkowski des Mordes angeklagt, weil er einen Mann mit einem Hammer erschlug. In einem letzten Versuch, sich aus der Anklage zu winden, nutzte Bienkowski die Strategie des kleineren Übels.

Drogensucht
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Drogensucht

Laut Bienkowski war er zu sehr mit dem Konsum und der Suche nach Heroin beschäftigt, als dass er jemanden hätte umbringen können. Zu seinem Bedauern sprachen die gerichtsmedizinischen Beweise dagegen, und Bienkowski verlor seinen Prozess.

In der Matrix gefangen
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In der Matrix gefangen

Tonda Lynn Ansley, wohnhaft in Cincinnati, Ohio, litt angeblich seit 2002 unter Wahnvorstellungen und begann zu glauben, sie sei nicht wirklich in Cincinnati, sondern säße in der Matrix fest. 

In der Matrix gefangen
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In der Matrix gefangen

Diese Verwirrung führte zu Gewalt, als Ansley mit ihrer Vermieterin zu streiten anfing und diese schließlich tötete, ohne zu denken, dass Ihre Taten Konzequenzen haben würden. Während Ansley in der realen Welt wegen Mordes angeklagt wurde, plädierte sie erfolgreich auf Unzurechnungsfähigkeit.

Eine verfluchte Liebe
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Eine verfluchte Liebe

Die aus Florida stammende Amanda Lopez floh nach New York, um sich von ihrem Ex-Freund zu distanzieren, spürte aber immer noch seine Präsenz, und diese auf übelste Weise. Lopez begann zu glauben, dass ihr Ex-Freund sie verflucht hätte und sie erst frei sein würde, wenn er von der Bildfläche verschwunden wäre.

Eine verfluchte Liebe
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Eine verfluchte Liebe

Und so, in einem Akt der Selbstverteidigung, so ihre Behauptung, kehrte Lopez nach Florida zurück und stach dem Mann zehn Mal in den Oberkörper. Obwohl Lopez auf Selbstverteidigung plädierte, wurde sie des Mordes ersten Grades angeklagt und verurteilt.

Mörderisches Schlafwandeln
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Mörderisches Schlafwandeln

Schlafwandeln ist eine gängige und meist nicht ernst genommene Entschuldigung für die Begehung abscheulicher Verbrechen. Manchmal sind die Behauptungen gerechtfertigt, aber meisten sind sie nichts weiter als faule Ausreden.

Mörderisches Schlafwandeln
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Mörderisches Schlafwandeln

Einer der stumpfsinnigen Fälle betrifft einen Mann namens Stephen Reitz, der Schlafwandeln dafür veranwortlich machte, seiner Freundin einen Blumentopf an den Kopf geworfen und sie anschließend in den Hals gestochen zu haben. Man muss wohl nicht erwähnen, dass das Gericht ihm diese Geschichte nicht abkaufte. 

Zu schlau zum Töten
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Zu schlau zum Töten

Hans Reiser, ein zurückgezogener Computerprogrammierer, der von allen, die ihn kannten, als "Genie" bezeichnet wurde, kam 2006 ins Visier der Polizei, nachdem seine Frau plötzlich spurlos verschwunden war.

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Zu schlau zum Töten

Als sich die Beweise häuften, wurde schnell klar, dass Reiser schuldig war. Vor Gericht jedoch versuchte Reiser mathematisch zu beweisen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Frau getötet hat, genauso groß war wie die, dass seine Frau nach Russland flüchtete. Reiser ging sogar so weit, dass er eine These über die Realitätswahrnehmung des Menschen verfasste und diese als Beweismittel zu seinen Gunsten vorlegte. Auch versuchte die Verteidigung zu argumentieren, dass die ausgewählten Geschworenen nicht in der Lage seien, Reiser richtig zu beurteilen, weil sie nicht auf dem gleichen intellektuellen Niveau seien. Die Beweise gegen ihn sprachen jedoch lauter als seine Theorien, und Reiser wurde für schuldig befunden.

Ein Papagei als Zeuge
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Ein Papagei als Zeuge

Der in Kalifornien lebende Gary Joseph Rasp wurde 1991 wegen des Mordes an seiner Geschäftspartnerin Jane Gill verhaftet. Seine Verteidigung stützte sich vor allem auf einen Hauptzeugen: einen afrikanischen Graupapageien namens Max.

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Ein Papagei als Zeuge

Nach Angaben von Rasp und seiner Verteidigung habe man Max am Tatort den Namen "Richard" und "nicht schießen" rufen hören. Rasps Anwälte versuchten, Max in den Zeugenstand zu rufen, um die Wahrheit aus dem Vogel herauszuholen, aber der Richter ließ das nicht zu. Schließlich wurde Rasp ohne seinen Kronzeugen wegen Mordes verurteilt.

Die Tupac-Shakur-Scharfschützen
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Die Tupac-Shakur-Scharfschützen

In den Nachrichten werden seit Jahrzehnten Musik, Filme und Videospiele für die Zunahme von Gewaltverbrechen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen verantwortlich gemacht, obwohl viele dieser Theorien inzwischen entkräftet oder aufgegeben wurden. Im Jahr 1994 versuchten jedoch zwei Jugendliche, dieses Argument zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Die Tupac-Shakur-Scharfschützen
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Die Tupac-Shakur-Scharfschützen

Zwei Jugendliche in Milwaukee, Wisconsin, haben einen Heckenschützen-Angriff auf einen bewaffneten Polizeiwagen geplant und ausgeführt, bei dem ein Polizist getötet wurde. Vor Gericht verteidigten sie sich damit, dass sie durch gewalttätige Rap-Texte, insbesondere die von Tupac Shakur, einer Gehirnwäsche unterzogen wurden. Das Gericht wies ihre Verteidigung schnell zurück und verurteilte die beiden Teenager zu lebenslanger Haft.

Klinische Lykanthropie
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Klinische Lykanthropie

Klinische Lykanthropie ist der medizinische Begriff für jemanden, der glaubt, ein Werwolf zu sein. Sie wird so genannt, weil sie als eine psychische Störung betrachtet wird, da Werwölfe in Wirklichkeit ja nicht existieren. Das hat einen Mann in Ohio nicht davon abgehalten, die Bestie, die in ihm lauerte, für seine betrunkenen Ausbrüche verantwortlich zu machen.

Klinische Lykanthropie
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Klinische Lykanthropie

Nachdem er sich bis zur Besinnungslosigkeit betrunken und überall in der Stadt Schlägereien angezettelt hatte, wurde Thomas Stroup schließlich von der Polizei ohnmächtig in seinem Wohnwagen gefunden. Als er aufwachte, knurrte Stroup die Beamten an. Später, als er wieder bei klarem Verstand war, erklärte Stroup, dass er auf einer Reise nach Deutschland von einem Wolf gekratzt worden war, und seitdem sich seine Gestalt veränderte und in der ganzen Stadt Terror verbreitete. Die Polizei entschied, dass er lediglich ein wütender Betrunkener war.

Danke, Obama
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Danke, Obama

Pamela Down wurde 2015 dabei erwischt, wie sie versuchte, mit einem gefälschtem Fünf-Dollar-Schein Waren zu kaufen. Als die Behörden alarmiert wurden, fanden sie in ihrer Wohnung Falschgeld im Wert von rund 50.000 US-Dollar, das schlampig auf herkömmlichem, weißem Kopierpapier gedruckt war.

Danke, Obama
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Danke, Obama

Auf die Frage, warum sie glaubte, dass ihr Plan jemals funktionieren könnte, erklärte Downs, sie habe im Internet gelesen, dass der damalige Präsident Barack Obama allen Bürgern mit einem festen Einkommen erlaube, ihr eigenes Geld zu drucken. Der fragliche Artikel stammte von einer satirischen Nachrichtenseite, und Downs wurde daraufhin wegen Geldfälschung angeklagt und verurteilt.

Welcher ist der böse Zwilling?
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Welcher ist der böse Zwilling?

Die Sage vom bösen Zwilling gibt es schon seit Anbeginn der Zeit und wurde häufig, wenn auch meist erfolglos, in vielen Gerichtsverhandlungen in der Verteidigung eingesetzt. Im Jahr 2009 rettete sie jedoch zwei Brüdern das Leben.

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Welcher ist der böse Zwilling?

Sathis und Sabarish Raj, zwei malaysische Brüder, die beide im Drogengeschäft tätig waren, wurden vor Gericht gestellt, weil sie große Mengen an Marihuana und Opium ins Land geschmuggelt haben sollen. Sollten sie für schuldig befunden werden, drohte ihnen die Todesstrafe.

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Welcher ist der böse Zwilling?

Das Problem für die Staatsanwaltschaft war jedoch, dass sie nicht wusste, dass die Rajs Zwillinge waren; sie dachte, sie hätte es nur mit einer Person zu tun. Jeder Bruder gab dem anderen die Schuld an dem Verbrechen. Da weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft eindeutig feststellen konnten, welcher Bruder beim Drogenschmuggel mit der Kamera erwischt wurde, war es unmöglich, die Schuld eines der beiden zu beweisen, und beide kamen als freie Männer davon.

Quellen: (Listverse) (Ranker)

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