Wie ruinierte Elvis die Ehe eines Paares aus der Schweiz?

Das Anwesen des Musikers muss sich einer bizarren Klage stellen

Wie ruinierte Elvis die Ehe eines Paares aus der Schweiz?
Stars Insider

01/10/19 | StarsInsider

Promis Graceland

Ein Gerichtsverfahren, dem sich das Anwesen des King of Rock'n'Roll gegenüber sieht, weitet sich aktuell zu einem bizarren, internationalen Phänomen aus. Ein Schweizer namens Hans-Peter Gauch machte im Oktober 2018 einen Ausflug nach Graceland. Aber anstatt mit ein paar Alben und musikalischen Souvenirs zurückzukehren, brachte er einen ihn stark beeinträchtigenden Hörschaden und Eheprobleme mit.

Laut Gerichtsdokumenten, die von The Blast veröffentlicht wurden, verklagt Gauch jetzt das Landgut von Elvis Presley und das Gästehaus auf dem Anwesen Graceland wegen fahrlässigem Verhaltens. Er sei einem "unglaublich lautem" Feueralarm ausgesetzt gewesen.

Während seines Aufenthalts im Hotel in Memphis war Gauch um acht Uhr morgens von einem Test-Feueralarm geweckt worden. 30 Minuten hätten die Sirenen geheult. Der Schweizer beschwert sich, dass die Beschreibungen der Notausgänge im Hotel unzureichend genau gewesen seien. Er sei "zutiefst besorgt über seine Sicherheit" gewesen.

"Sobald die Alarmsirenen ausgegangen waren, bemerkte Herr Gauch die Anwesenheit eines signifikant lauten, pfeifenden Lärms in seinen Ohren", beschreiben seine Anwälte. "Er musste sich in die Notaufnahme eines örtlichen Krankenhauses begeben, wo die Ärzte die Diagnose 'Tinnitus' stellten. Hierbei handelt es sich um einen Zustand, der die Wahrnehmung von Geräuschen beinhaltet. Dies kann zu einem Problem werden, das 'schwere und beeinträchtigende Symptome' auslösen kann."

Innerhalb eines Jahres habe der Tinnitus seinen Schlafrhythmus verändert, sein Gehör und seine Aussprache beeinträchtigt und ihn mit Reizbarkeit und heftigen Stimmungsschwankungen zurückgelassen. Diese traumatischen Effekte hätten dazu geführt, dass er und seine Frau sich trennten.

Gauch verklagt aktuell das Hotel auf das Anwesen auf Gauch 75.000 US-Dollar (rund 67.000 Euro) Schadensersatz. Da kann man sich nur bedanken.

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