Das mysteriöse Bermudadreieck

Was hat es wirklich mit diesen Gewässern auf sich?

Das mysteriöse Bermudadreieck
Stars Insider

12/03/20 | StarsInsider

Reisen Rätsel

Auf den Gewässer rund um die Insel Bermuda scheinen unerklärliche Dinge zu geschehen. Mehr als 1.000 Menschen haben hier bereits ihr Leben verloren und viele Schiffe und Flugzeuge sind spurlos in dem Gebiet zwischen Bermuda und Miami verschwunden. In dieser Galerie erfahren Sie mehr über die unerklärlichen Geschehnisse auf diesen Gewässern.

1609 machte sich Sir George Somers auf den Weg zur englischen Kolonie Jamestown in Virginia. Mit einer Flotte von sieben Schiffen verließ er das englische Plymouth. Sein Flaggschiff, die Sea Venture, sollte Siedler, Lebensmittel und Vorräte für die neue Kolonie bringen. Die Flotte geriet in einen schweren Sturm und die Schiffe wurden voneinander getrennt. Nach einigen Tagen lief die Sea Venture voll Wasser. In Verzweiflung trieb der erschöpfte Kapitän das Schiff absichtlich auf die Riffe von Bermuda. Zum Glück wurden alle 150 Passagiere an Bord gerettet. Zehn Monate lang blieben sie auf der Insel und begannen die erste Siedlung auf Bermuda. Zu Ehren von Admiral Sir George Somers wurde die Siedlung Georgetown genannt.

Laut Bermuda Attractions, gibt es über 300 Schiffswracks auf dem Meeresgrund rund um die Insel. Es ist und bleibt ein Rätsel, warum so viele Schiffe in den Gewässern um Bermuda ihr Ende finden. Und nicht nur Schiffe fielen den unheimlichen Kräften zum Opfer, auch Flugzeuge und U-Boote! Hier kommen einige der berühmtesten Fälle.

Flight 19. Im Jahr 1945 flog eine Gruppe von Bombern der United States Navy bei einer Routine-Trainingsmission über Bermuda. Die fünf Flugzeuge trugen ein Team von 14 Männern, einer von ihnen war der erfahrene Pilot Lieutenant Charles C. Taylor. Sie alle verschwanden spurlos. Laut dem History Channel teilte einer der Piloten über das Radio mit: "Meine Kompasse funktionieren nicht und ich versuche Fort Lauderdale, Florida zu finden". Fünf Tage lang durchkämmte eine Suchgruppe ein Gebiet von über 300.000 Quadratkilometern. Leider konnten sie trotzdem keine Überreste von Flight 19 finden. Kurioser Weise verschwand während der Sucharbeiten außerdem ein Boot mit einem 13 Mann starken Suchteam an Bord.

Christopher Kolumbus. Als Christopher Kolumbus sich auf seine erste Reise durch die Karibik wagte, segelte er auch durch das Bermudadreieck. Der Zeitschrift History zufolge berichtete der Entdecker in einer seiner Memoiren, dass er gesehen habe, wie eine Flamme ins Meer stürzte und dass ein paar Tage später ein seltsames Licht in der Ferne erschienen wäre. Auch Kolumbus erwähnte, dass sein Kompass sich in diesem Gebiet unkontrolliert drehte.

Mary Celeste. Das amerikanische Handelsschiff Mary Celeste reiste am 5. November 1872 von New York ab. Captain Benjamin Spooner Briggs, seine Frau, seine kleine Tochter und acht weitere Besatzungsmitglieder waren an Bord des Schiffes. Bermuda Attractions zufolge wurde das Schiff später im Atlantik treibend gefunden. Jedoch war niemand mehr an Bord. Das Rätsel um das Schiff wurde mit einer möglichen Entführung durch Außerirdische, Naturkatastrophen und sogar paranormale Aktivitäten in Zusammenhang gebracht. 

Die Ellen Austin war ein Schiff, das häufig auf dem Weg von London nach New York durch das Bermudadreieck segelte. Auf einer ihrer Reisen traf die Ellen Austin auf ein verlassenes Schiff. In einem Versuch, das verlassene Schiff zu retten, schickte der Kapitän der Ellen Austin einige seiner Besatzungsmitglieder auf das Schiff. Zwei Tage lang segelten die Schiffe Seite an Seite, bis sie von einem Sturm getrennt wurden. Das verlassene Schiff und seine neue Besatzung wurden danach nie wieder gefunden.

USS Scorpion. Die USS Scorpion war ein Atom-U-Boot der United States Navy. Am 15. Februar 1968 verließ es Norfolk, Virginia, für einen dreimonatigen Einsatz mit einer 99-Mann-Besatzung. Als das U-Boot nicht zu seinem Heimathafen zurückkehrte, wurde eine Suchgruppe ausgesendet. Doch das knapp 80-Meter lange U-Boot schien jedoch spurlos verschwunden zu sein. Später wurde das U-Boot im Atlantik, vor der Küste der Azoren, gefunden. Trotzdem bringen manche Theorien über das Geheimnis der USS Scorpion mit dem Bermudadreieck in Verbindung. 

Carroll A. Deering. Das Schicksal der Carroll A. Deering ist eines der am meisten dokumentierten Seemysterien des 20. Jahrhunderts. Das Schiff passierte das Bermudadreieck, bevor es von seiner Crew verlassen gefunden wurde. Angeblich gelang es einem Feuerschiff mit der Carroll A. Deering per Funk kommunizieren. Der Kapitän des Feuerschiffes hörte, wie ein Besatzungsmitglied sagte, dass sie ihre Anker verloren hätten und dies ihrem Hauptquartier melden müssten. Die Carroll A. Deering blieb jedoch nicht stehen und fuhr am Feuerschiff vorbei. 

Es gibt viele Spekulationen und Verschwörungstheorien, die versuchen zu erklären, warum so viele Schiffe in den Gewässern um Bermuda verschwinden. 1918 verschwand mit der USS Cyclops ein weiteres Schiff, mit über 300 Menschen an Bord, im Bermudadreieck. Im Jahr 1963 sollen zwei KC-135-Flugzeuge der US-Luftwaffe kollidiert und in den Atlantik gestürzt sein. Kurioser Weise wurden sie jedoch an zwei verschiedenen Absturzstellen im Abstand von 260 Kilometern gefunden. 

Trotz der Tatsache, dass mehr als 1.000 Menschen im Bermudadreieck ums Leben kamen, zählen die Gewässer um Bermuda nach wie vor zu den am stärksten befahrenen Schifffahrtswege der Welt. Möglicherweise ist dies der ganz logische Grund für die vielen Unfälle in diesen Gewässern...

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