Hashima: Die Horror-Insel vor der Küste Japans

Um die verlassene Insel vor der Küste Nagasakis ranken sich zahlreiche schauderhafte Legenden

Hashima: Die Horror-Insel vor der Küste Japans
Stars Insider

19/11/22 | StarsInsider

Reisen Abenteuer

Die Insel Hashima vor der Küste der japanischen Stadt Nagasaki war einst ein Zentrum der Kohleindustrie. Heute liegt sie verlassen in den Weiten des Ozeans. Die verlassenen Gebäudekomplexe, die den Großteil der Insel bedecken, ziehen immer wieder Besucher an und dienten als Kulissen für mehrere Spielfilme. Allerdings soll ein Fluch über dem gesamten Komplex liegen und zahlreiche Menschen berichteten von seltsamen Geräuschen und Stimmen.

Klick dich durch die Galerie und entdecke die Geheimnisse hinter dem schaurigen Eiland.

Name
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Name

Hashima ist auch unter dem Namen Gunkanjima bekannt, der auf Deutsch "Kriegsschiff" bedeutet.
Nagasaki
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Nagasaki

Die Insel gehört zu den 505 unbewohnten Inseln der Provinz Nagasaki. Sie liegt 15 km von der Stadt Nagasaki entfernt im Meer.
Ursprung
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Ursprung

Die Insel war nur 100 Jahre bewohnt, von 1887 bis 1974. Zu dieser Zeit wurde auf ihr Kohle abgebaut.
Besitzer
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Besitzer

Mitsubishi war lange der Besitzer der Insel. Der Konzern begann, Kohle aus den Minen unter dem Meeresspiegel abzubauen. 2001 übergab Mitsubishi Materials die Insel der Stadt Takashima, 2003 wurde sie nach Nagasaki eingemeindet.
Erstes Gebäude aus Stahlbeton
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Erstes Gebäude aus Stahlbeton

Das erste große Gebäude aus Stahlbeton wurde im Jahr 1916 errichtet. Es war ein Wohnblock für die dort stationierten Arbeiter.
Bevölkerung
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Bevölkerung

Im Jahr 1958 erreichte die Insel ihre höchste Bevölkerung. Sie betrug 5.259 Menschen.
Schließung
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Schließung

In den 1960er-Jahren ersetzte in Japan Erdöl die Kohle, was schließlich zu der Schließung der Mine und der Insel im Jahr 1974 führen sollte.
Silhouette
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Silhouette

Wenn man sich der Insel nähert, wirkt ihre Silhouette fast wie ein verlassenes Kriegsschiff.
Infrastruktur
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Infrastruktur

Als sie noch bewohnt war, befanden sich auf der Insel ein Krankenhaus, zwei Schulen, ein Tempel, mehrere Geschäfte, Restaurants und weitere Einrichtungen des täglichen Lebens.
Zugang
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Zugang

Nachdem die Insel im Jahr 1974 komplett evakuiert wurde, war sie bis zum Jahr 2000 für Besucher gesperrt.
UNESCO-Welterbestätte
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UNESCO-Welterbestätte

Im Jahr 2009 wurde ein Antrag zur Aufnahme der Insel als UNESCO-Welterbe gestellt.
Kontroverse Entscheidung
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Kontroverse Entscheidung

Im Jahr 2015 wurde der der Insel der Status einer Welterbestätte verliehen. Die Entscheidung sorgte für Diskussionen, da auf Hashima auch zahlreiche südkoreanische Zwangsarbeiter festgehalten wurden.
Verworfene Pläne
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Verworfene Pläne

Einige Jahre lang gab es Pläne, die Insel als Mülldeponie zu nutzen. Zum Glück wurden diese aber schließlich verworfen.
Erneute Öffnung
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Erneute Öffnung

Im Jahr 2009 wurde die Insel für Touristen geöffnet.
Geführte Besuche
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Geführte Besuche

Besuche erfolgen nur in Begleitung eines Aufsehers. Um die Insel auf eigene Faust erkunden zu können, benötigt man eine Akkreditierung als Journalist oder Fotograf.
Ausflüge
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Ausflüge

Es werden zwei Arten von Ausflügen zu der Insel angeboten: eine Rundfahrt um die Insel oder ein Besuch auf dem Eiland.
Gefährliche Anreise
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Gefährliche Anreise

Die Überfahrten können etwas rau sein. Je nach Wetterlage herrscht ein hoher Wellengang in den Gewässern um die Insel.
Nur eine Stunde
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Nur eine Stunde

Der Besuch der Insel ist auf eine Stunde begrenzt. Wegen dem schlechten Zustand der Gebäude will die japanische Regierung keine Risiken eingehen und Unfälle auf jeden Fall vermeiden.
Weltbekannt
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Weltbekannt

Die Insel wurde international bekannt, als Google Street View im Jahr 2013 Bilder von den Gebäuden veröffentlichte.
Geschichten
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Geschichten

Bei vielen Menschen gilt die Insel als verflucht, was inzwischen eine ihrer Hauptattraktionen ist.
Seltsame Geräusche
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Seltsame Geräusche

Besucher berichteten von seltsamen Geräuschen und Stimmen, deren Ursprung sich nicht klären ließ.
Zustand des Verfalls
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Zustand des Verfalls

Der schlechte Zustand der Gebäude trägt zum einmaligen Charme der Insel bei. Sie verleihen ihr eine gruselige Stimmung.

Kino
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Kino

Die Insel war auch in den Film "Skyfall" aus dem Jahr 2012 im Kino zu sehen. Sie diente als Versteck von Javier Bardem.
Kino
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Kino

Auch in der Kino-Adaption des Animes "Attack on Titan" diente sie als Kulisse.
Geisterstadt
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Geisterstadt

Bis heute liegt die Geisterstadt verlassen im Meer. Die Zukunft der einmaligen Kulisse ist ungewiss.

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