Mehr als 75 Jahre danach: Unfassbare Fakten über Hiroshima und Nagasaki

Das post-nukleare Leben in den zwei japanischen Städten

Stars Insider

05/08/22 | StarsInsider

LIFESTYLE Japan

Wohl kaum eine andere Kriegshandlung hat sich so in das kollektive Gedächtnis der Welt eingebrannt. Auch heute stehen die Bombardierungen von Hiroshima, am 6. August, und Nagasaki, am 9. August 1945,  exemplarisch für das Grauen des Krieges. Die Folgen sind auch mehr als 75 Jahre später noch zu spüren.

Lassen Sie die Geschichte in dieser Galerie Revue passieren und erfahren Sie mehr über das Leben in diesen beiden Städten vor und nach den Angriffen.

Mehrfach-Überlebende
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Mehrfach-Überlebende

Nach der Bombardierung Hiroshimas flohen einige der Überlebenden nach Nagasaki, das kurz darauf ebenfalls bombardiert wurde. Insgesamt sind 165 Menschen bekannt, die beide Angriffe überlebten.
Stadtblume
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Stadtblume

Der Oleander ist die offizielle Blume der Stadt Hiroshima. Die Pflanze war auch die erste, die nach der Explosion wieder zu wachsen begann.
Bevölkerungsentwicklung
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Bevölkerungsentwicklung

Am Tag des Angriffs im August 1945 lebten in Nagasaki ungefähr 260.000 Menschen. Heute sind es mehr als 500.000 Einwohner. Allerdings wird die Stadt noch immer als Kleinstadt betrachtet.
Der Erste
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Der Erste

Im Mai 2016 besuchte Barack Obama als erster amtierender US-Präsident Hiroshima. Er besichtigte den Friedenspark und das Friedensmuseum, die zum Gedenken an die Opfer errichtet wurden.
Ein eigenes Wort
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Ein eigenes Wort

Das japanische Wort zur Bezeichnung der Überlebenden heißt „Hibakusha“. Wörtlich übersetzt bedeutet es „Explosionsopfer".
Friedenssymbol
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Friedenssymbol

Der Friedenspark in Nagasaki wurde im Jahr 1955 am Epizentrum der Explosion eröffnet. Im Park befindet sich eine 30-Tonnen-Statue des japanischen Künstlers Seibo Kitamura. Die Statue zeigt mit dem rechten Arm gen Himmel und steht als Symbol für die Gefahren durch Nuklearwaffen. Der linke Arm ist horizontal ausgestreckt und symbolisiert den Frieden.
Moment der Stille
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Moment der Stille

Jedes Jahr am 6. August findet im Friedenspark in Hiroshima eine Gedenkfeier für die Opfer statt. Nach den Reden des japanischen Premierministers und des Bürgermeisters von Hiroshima folgt zum Zeitpunkt der Explosion, um 8.15 Uhr, eine Schweigeminute.
Strahlung
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Strahlung

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass die Überlebenden durchschnittlich einer Strahlendosis von 210 Millisievert ausgesetzt waren. Zum Vergleich: Eine MRT-Untersuchung im Krankenhaus gibt eine Strahlenmenge von 2 Millisievert ab.
Ausdehnung
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Ausdehnung

Durch die Eingemeindung weiterer Städte, wie Koyaji, Nomozaki, Sanawa, Sotome, Lojima und Takashima, im Jahr 2015, wuchs die Fläche der Stadt Nagasaki beträchtlich an.
Lebenserwartung
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Lebenserwartung

Eine Studie des Molekularbiologen Bertrand Jordan besagt, dass die Lebenserwartung von Menschen, die mit den Folgen der Abwürfe zu kämpfen hatten, nur um einige Monate unter der anderer Japaner liegt.
Abschaffung von Kernwaffen
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Abschaffung von Kernwaffen

Hiroshima gehört zu den Städten auf der Welt, die sich am stärksten für die Abschaffung von Atomwaffen einsetzen. Der Bürgermeister der Stadt ist gleichzeitig der Vorsitzende der internationalen Organisation „Mayors for Peace“. Die Organisation möchte Städte davon überzeugen, Atomwaffen zu verurteilen und abzuschaffen.
Gerettete Stadt
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Gerettete Stadt

Die Stadt Kyoto wurde nur durch eine Intervention des US-amerikanischen Kriegsministers Henry L. Stimson vor der Zerstörung gerettet. Er liebte die Stadt aufgrund der kulturellen Bedeutung, aber auch, weil er dort seine Flitterwochen verbracht hatte.
Untersuchungen
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Untersuchungen

Nach den Zerstörungen war es in Japan üblich, Privatdetektive zu engagieren, um herauszufinden, ob Angehörige oder Freunde die Angriffe überlebt hatten.
Vorurteile
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Vorurteile

In Japan halten sich auch heute noch Vorurteile gegenüber den Überlebenden der Angriffe und ihren Familien. Viele Japaner glauben noch immer, die Folgen durch die Strahlung seien vererbbar und ansteckend. Betroffenen haben deshalb oft Schwierigkeiten, eine Arbeit oder Freunde zu finden.
Radar
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Radar

Am Tag der Abwürfe bemerkte die japanische Radarüberwachung nur eine kleine Anzahl amerikanischer Flugzeuge, die sich im japanischen Luftraum bewegten. Von einem Angriff wurde deshalb abgesehen. Leider trugen diese Flugzeuge die beiden Bomben.
Temperatur
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Temperatur

Die durch die Explosion erzeugte Hitze kann mit der Temperatur der Sonne verglichen werden.
Tragisches Schicksal
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Tragisches Schicksal

Japan ist bisher das einzige Land, das mit Nuklearwaffen angegriffen wurde.
Opfer
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Opfer

Nicht alle Opfer konnten identifiziert werden, da viele Menschen komplett zu Asche verbrannten.

Entdecken Sie auch: Nukleare Spätfolgen: Die radioaktivsten Orte der Welt

Verzögerung
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Verzögerung

In Tokio erfuhr man erst nach drei Stunden, dass Hiroshima durch eine Atombombe zerstört worden war.
Wachstum
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Wachstum

Erst gegen Ende 1958, als die Bevölkerung Hiroshimas auf 410.000 Einwohner stieg, erreichte die Stadt wieder die Einwohnerzahl von vor den Angriffen. Heute beheimatet die Stadt mehr als 1,2 Millionen Menschen. 
Ginkgobaum
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Ginkgobaum

Nur 1,5 Kilometer vom Explosionszentrum entfernt standen in Hiroshima sechs Ginkgobäume, die den Angriff stark beschädigt überstanden und sich hinterher erholten. Seitdem ist dieser Baum in Japan ein Symbol der Hoffnung.
Koreaner
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Koreaner

Es wird geschätzt, dass etwa 10 % der Opfer in Hiroshima und Nagasaki koreanischer Herkunft waren. Viele davon waren Zwangsarbeiter, die in der japanischen Waffenindustrie arbeiten mussten.
Überlebende
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Überlebende

Die Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki gehören zu den meist erforschten Menschen auf der Welt. Die von Japan und den USA gegründete „Radiation Effects Research Foundation“ untersuchte mehr als 94.000 Überlebende.
Geheimoperation
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Geheimoperation

Nur drei der zwölf Besatzungsmitglieder der Enola Gay (das Flugzeug, dass die erste Bombe abwarf) wussten vom Ziel der Mission.
Schatten
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Schatten

Die Wucht der Explosion war so stark, dass die Schatten der Opfer auf dem Asphalt eingebrannt wurden. Dieses Phänomen wurde durch die enorme Hitze der Detonation erzeugt, die den Farbton von Oberflächen und Gebäuden änderte. Einige dieser Umrisse finden sich heute im Friedensmuseum von Hiroshima.
Erbfolgen
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Erbfolgen

Auch wenn man bisher das Gegenteil angenommen hat, gibt es keine gesundheitlichen Unterschiede zwischen Kindern von Überlebenden und Kindern von Menschen, die nicht mit den Folgen der Bomben in Berührung kamen.
Godzilla
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Godzilla

Das japanische Kultmonster wurde als Metapher für die Vorfälle in Hiroshima und Nagasaki geschaffen.
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